Protokoll des 54. Jahreskongresses des SBOO

Termin:  Sonntag den 01. Juni 2009 14:00 Uhr
Ort:  Landhaus Sylvester, Esens

TOP 1: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
Um 14:12 Uhr eröffnet der Vorsitzende den Kongress. Der Vorsitzende begrüßt Delegierte und Gäste und stellt die Beschlussfähigkeit fest. In der Tagesordnung wird der Punkt „Nachwahl des Ersatzkassenprüfers“ als Punkt 11a eingefügt. Die Punkte 9a und 10 werden gemeinsam besprochen. Wolfgang Berger bestellt dem Kongress seine Grüße. Er ist auf der NATO-Meisterschaft. Ebenfalls entschuldigt fehl Klaus Otten aus gesundheitlichen Gründen. Holger Strehle kann aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen. Es gibt 25 Teilnehmer mit 23 Stimmen.
TOP 2: Grußworte
Michael S. Langer grüßt die Delegierten im Namen des NSV. Er stellt insbesondere die Erfolge in der Jugendarbeit sowie die Mitarbeit der Vorstandsmitglieder im NSV dar. Er bietet an, bei Fragen am Ende der Sitzung zur Verfügung zu stehen.
TOP 3: Genehmigung des Protokolls
Es gab keinen Einspruch gegen den Protokoll. Damit ist es genehmigt.
TOP 4: Berichte der Vorstandsmitglieder
Die meisten Berichte liegen in schriftlicher Form vor. Die einzelnen Vorstandsmitglieder ergänzen ihren Bericht mündlich. Fragen bestehen nicht. Der Turnierleiter ehrt die Sieger der Mannschaftsmeisterschaften. Der Jugendwart verweist auf die Einstellung der Landesklassen der NSJ zur Saison 2010/2011. Der SBOO muss sich Gedanken zur Qualifikation für die Jugendlandesliga machen. Jens Kahlenberg trägt sein Bericht mündlich vor, da er auf den Deutschen Meisterschaften war. Jens erläutert den Aufbau des Bezirkskaders mit den Leistungsgruppen A, B und C. Die Mitglieder des C-Kaders sind zwischen 8 und 11 Jahren. Die DWZ sollte mindestens 950 Punkten betragen. Mit 12 oder 13 Jahren sollte spätestens ein Übergang in den B-Kader erfolgen. Das Ziel des B-Kaders ist eine stabile DWZ über 1300. Bei DWZ-Zahlen ab 1600 und ein Alter von 15-16 Jahren erfolgt ein Übergang in den A-Kader. Voraussetzungen für die Aufnahme in den Kader ist aber immer eine Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften der Jugend. Der Bezirk ist insbesondere in den jüngeren Jahrgängen gut vertreten. Dieses liegt auch darin begründet, dass die Kaderarbeit erst vor drei Jahren gestartet ist. In Zukunft möchte Jens stärker auf Turnierfahrten setzen. Kurz nach den Sommerferien soll ein Lehrgang zur Lizenzverlängerung angeboten werden.
TOP 5: Bericht des Vorsitzenden des Schiedsgerichtes, Sprecher des Spielausschusses
Es lagen keine Schiedsgerichtsverfahren vor. Der Sprecher des Spielausschusses verweist auf seinen schriftlichen Bericht.
TOP 6: Berichte aus den Unterbezirken
Rainer Weber berichtet aus dem UB Ostfriesland. Es fehlen Funktionäre für die einzelnen Ämter. Am 3. Oktober findet ein Vergleichskampf in Friesland (Holland) statt. In der Jugend zeichnet sich zunehmend eine Zusammenarbeit mit dem NOSBO beispielsweise offene Turniere ab.
Klaus Schumacher berichtet aus dem UB Friesland sowie Uwe Ströcker aus dem UB Ammerland. Uwe Ströcker betont, dass der UB über einen funktionierenden Vorstand verfügt. Probleme sieht er im Mannschaftsbetrieb. Bei der Jugend hat UB mit neuen Maßnahmen neue Impulse gesetzt. Uwe Ströcker verweist auf die Großveranstaltungen im Unterbezirk wie den Nordwest-Cup. Er schlägt Schach-Treffs in Nachbargemeinden zu gründen, um die Vereine zu stärken. Jürgen Meyer berichtet aus dem Bezirk Südoldenburg. Auch Südoldenburg hat Probleme im Spielbetrieb. Besonders positiv sind die Veranstaltungen „Princess-Cup“ und Quickstep angenommen worden.
TOP 7: Bericht der Kassenprüfer
Die Kasse wurde am 10. Juni 2009 geprüft. Es musste lediglich eine Umbuchung vorgenommen werden. Die Kasse wurde ordentlich geführt. Es wird der Vorschlag gemacht den Kassenwart zu entlasten. Dirk Rütemann bittet um die Ordnung für die Kassenprüfung und verweist auf die Überschreitung des Etats in einem Posten.
TOP 8: Entlastung des Kassenwartes für das Geschäftsjahr 2009
Der Kassenwart wird einstimmig entlastet.
TOP 9: Mitgliedsbeiträge
TOP 10: Genehmigung des Etats 2009/2010
Es liegt ein Antrag auf Festsetzung des Beitrags auf 21,00 € für Erwachsene (10,50 € für Jugendliche) ab dem 1.1.2010 vor. Ralf Heyen stellt verschiedene Möglichkeiten für Einsparungen vor (Verzicht auf die Rochade (siehe Anträge) / Einführung einer Eigenbeteiligung bei der JEM).
Dirk Rütemann kritisiert Mehrausgaben im Vergleich zum Etatentwurf. René Martens verweist darauf, dass bei größeren Veranstaltungen eine so genaue Kalkulation nicht möglich ist. Uwe Ströcker verweist darauf, dass die entscheidende Frage ist, wie hoch die Ausgaben seien werden. Der Vorstand kann Mehrausgaben beschließen.
Es wird darüber diskutiert, wie schnell eine Kündigung der Rochade möglich wäre. Hierfür scheint eine gewisse Vorlaufszeit notwendig zu sein. Jens Kahlenberg hält eine Kündigung für relativ schnell durchführbar. Uwe Ströcker verweist darauf, dass Jörg Tenninger die Unterlagen prüft. Dazu müssen im Archiv alte Unterlagen herausgesucht werden.
Die Beitragserhöhung wird mit 15 Ja-Stimmen, 5 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen angenommen.
Der Etat wird insofern geändert, dass die Ausgaben für die Landesmeisterschaften 2009 mit 1600 € angesetzt werden. Der SV Esens hat ab sofort einen zweiten Vertreter. Bei 4 Enthaltung und 19 Ja-Stimmen wird der Etat genehmigt.
TOP 11: Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2008
Uwe Ströcker beantragt die Entlastung des Vorstandes en bloc. Der Vorstand wird bei zwei Enthaltung und 21 Ja-Stimmen entlastet.
Es wird Jürgen Meyer als Ersatzkassenprüfer vorgeschlagen. Er wird bei einer Enthaltung gewählt.
TOP 12: Vergabe von Ausrichtungen
Der Kongress wird 2010 in Vechta stattfinden. Der Kongress stimmt einstimmig zu.
Es wird noch ein Ausrichter für die Einzelmeisterschaften gesucht. Es gibt keinen Interessenten. Die JEM findet von 13.-15.10. in Bad Zwischenahn statt. Für die weiteren Turniere werden noch Ausrichter gesucht.
TOP 13: Anträge
Ein Antrag zur Änderung der Satzung wurde im Vorfeld an die Verein versendet. Es wird über den Antrag zur Einführung der Position des Nachwuchstrainers gesprochen. Uwe Ströcker verweist darauf, dass der Lehrwart in der Vergangenheit kaum präsent war. Er schlägt die Streichung des Lehrwartes vor. Jens berichtet über den Aufwand einen Trainerlehrgang durchzuführen. Ralf Heyen erklärt, dass wir Jens Kahlenberg als Kandidat für den Nachwuchstrainer hätten aber keinen Personalvorschlag für den Lehrwart. Es wird von Michael vorgeschlagen, einen Nachwuchstrainer zu beauftragen. Uwe Ströcker schlägt vor, Jens als Lehrwart beizubehalten, der Schwerpunktmäßig den Nachwuchs trainiert. Hermann Züchner fragt nach den Möglichkeiten, einen Trainerlehrgang auf mehrere Referenten verteilen. Der Antrag wird zurückgezogen und ggf. im nächsten Jahr noch einmal behandelt werden.
Es wird über den Dringlichkeitsantrag zur Kündigung der Rochade gesprochen. Ralf Heyen liest den Antrag noch einmal vor. Jürgen Meyer spricht sich für die Kündigung aus, da jeder einzelne Verein sie auch selber beziehen könnte. Ein Exemplar für den SBOO-Vorstand wird weiterhin notwendig sein. Der Antrag benötigt eine Zweidrittelmehrheit um zur Abstimmung zu gelangen. Es sind 24 Stimmen anwesend. Mit 23 Stimmen und einer Enthaltung wird seine Behandlung angenommen. Der Antrag selber wird bei 2 Enthaltungen angenommen.
TOP 14: Verschiedenes
Dirk Rütemann bittet um einen Antrag zur Änderung der Satzung bezüglich des Umgangs mit Enthaltungen. Ralf Heyen erklärt, dass die Vorgehensweise des letzten Kongresses richtig war.
Ralf Heyen verweist auf den Weser-Ems-Cup am 1. Und 2. August in Leer.
Jens Kahlenberg verweist auf die Änderungen bei den Fide-Regeln. Die wichtigsten Regeländerungen wurden von Klaus Deventer vorgestellt und von Jens mitgebracht. Es gab nach dem ersten Druck noch kleinere redaktionelle Änderungen.
Ralf Heyen verweist auf die Änderung der Toleranzzeit ab 1. Juli. Wenn in der Ausschreibung nichts anderes vorgesehen ist, verliert man die Partie sofort. Klaus Schumacher fragt nach einem Meinungsbild bezüglich der Toleranzregelung in den Ligen. Es gibt keine Zustimmung zu der neuen Regelung. 13 Stimmen sprechen für die alte Regelung, 6 für eine Zeit zwischen 0 und 60 Minuten aus.
Es liegen verschiedene Ausschreibung für Turniere vor.

Der Vorsitzende schließt um 16.17 Uhr die Veranstaltung.

 

 

Gez. Ralf Heyen, Vorsitzender gez. René Martens, 2. Vorsitzender